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Historie : DRK OV Hüttersdorf e.V.

DRK OV Hüttersdorf e.V.

Deutsches Rotes Kreuz


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„Edel sei der Mensch, hilfreich und gut“.

Unter diesem Motto trafen sich gegen Ende des Jahres 1927 in Hüttersdorf einige Männer um eine, wie es damals hieß, Sanitätskolonne, zu gründen. Es dauerte aber noch  bis Anfang Juli 1928, bis man die „Freiwillige Sanitätskolonne vom Roten Kreuz“ aus der Taufe hob. Als ärztlicher Betreuer und Ausbilder stellte sich Herr Dr. med. Karl Jung dem jungen Verein zur Verfügung. Als 1. Vorsitzender und Kolonnenführer wurde Peter Bellmann gewählt. Am ersten Ausbildungslehrgang des neu gegründeten Vereins nahmen etwa 30 Männer teil, von denen 24 die Abschlußprüfung bestanden. Diese bildeten als aktive Helfer, den Stamm des Vereins. Von den damaligen Gründern lebt heute leider keiner mehr. Sie hatten lange Jahre dem Verein die Treue gehalten und sein Leben nachhaltig geprägt.

In den Jahren nach der Gründung konnten immer mehr Männer für die Rot-Kreuz-Arbeit gewonnen werden, so dass bei Ausbruch des Krieges cirka 50 aktive Helfer der Bereitschaft angehörten. Der damalige Ausbildungs- und Ausrüstungsstand war sehr gut. Während der Kriegsjahre wurden viele Helfer zur Wehrmacht eingezogen, wo sie oft als Sanitäter eingesetzt wurden. Sieben von Ihnen kehrten nicht mehr zurück. Im Lauf des Krieges kamen noch einige Frauen als aktive Helferinnen zum Verein, zwei von ihnen waren in Lazaretten und in der Heimat eingesetzt.

Als der Krieg 1945 zu Ende war, war das auch das Ende der Rot-Kreuz-Bereitschaft. Obwohl die Organisation  „Deutsches Rotes Kreuz“ von der damaligen Besatzungsmacht verboten wurde, leisteten Einzelmitglieder weiterhin spontan in Notfällen den Mitbürgern Hilfe.

Gegen Ende des Jahres 1946 wurde die Tätigkeit des vormaligen “Deutschen Roten Kreuzes“ an der Saar unter dem Namen „Saarländischer Sanitäts- und Hilfsdienst „  wieder genehmigt. Sofort trafen sich ehemalige Mitglieder und auch interessierter Nachwuchs, um den Verein wieder ins Leben zu rufen.

20 Helferinnen und Helfer begannen im „Saarländischen Sanitäts- und Hilfsdienst „ wieder ihren Dienst im Roten Kreuz. Wieder war es Dr. med. Karl Jung, der sich trotz seiner vielen Arbeit dem Verein als Arzt und Ausbilder zur Verfügung stellte. Ebenso wurde Peter Bellmann wieder als Vorsitzender und Kolonnenführer gewählt. Zügig wurde mit dem Wiederaufbau begonnen. Sämtliches Gerät und Material war verbraucht bzw. abhanden gekommen und mußte neu beschafft werden. Die noch vorhandene Dienstbekleidung durfte nicht mehr getragen werden. Bei der Neubeschaffung von Material und Gerät sowie der Neueinkleidung der Helferinnen und Helfer leistete die Gemeinde Hüttersdorf dankenswerterweise finanzielle Hilfe. Ab 1948 änderte sich der Name der Organisation in „Saarländisches Rotes Kreuz“, im Jahre 1956 wurde das erfolgte die Angliederung an das „Deutsche Rote Kreuz“ als Landesverband Saar. Der Verein führte nun den Namen „Deutsches Rotes Kreuz, Ortsverein Hüttersdorf“.

Dank intensiver Werbung der einzelnen Mitglieder und durch das Angebot einer guten Ausbildung konnte der Verein seinen Mitgliederstand von Jahr zu Jahr erhöhen.

Am 15. März 1965 legte Peter Bellmann aus Altersgründen den Vorsitz des Vereins und die Kolonnenführung  nieder. In Anbetracht seiner hohen Verdienste zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Den Vorsitz des Vereins übernahm August Seiwert, Bereitschaftsführer wurde Heinrich Dräger und Bereitschaftsführerin Magda Bellmann. Unter dem Vorsitz von  August Seiwert konnte der Verein 1968 sein 40jähriges Stiftungsfest feiern. Der Verein zählte zum damaligen Zeitpunkt bereits 157 Mitglieder.

Am 14. Februar 1971 legte August Seiwert aus Altersgründen den Vorsitz des Vereins nieder. Als neuer Vorsitzender wurde Friedhelm Scherer gewählt. Unter seiner Führung beschloß der Verein in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 21.06.1972, den Antrag auf Eintragung  ins Vereinsregister zu stellen. Nach Ausarbeitung der Satzung und der Ausräumung mancherlei Schwierigkeiten wurde der Verein am 10.Januar 1975 in das Vereinsregister beim Amtsgericht Lebach eingetragen. Er führt seit dieser Zeit den Namen “Deutsches Rotes Kreuz, Ortsverein Hüttersdorf e.V.“

Im Jahre 1972  übernahm Heinrich Dräger das Amt des Bereitschaftsführers der neu gegründeten Bereitschaft I, die aus den Aktiven der Ortsvereine des damaligen Amtsbezirks Schmelz, Hüttersdorf, Schmelz Limbach und Gresaubach, gebildet wurde. Nach der Gebiets – und Verwaltungsreform kam Gresaubach zu Lebach und Primsweiler und Michelbach wurden bei uns eingegliedert

Bereitschaftsführerin der neu gegründeten Bereitschaft wurde Magda Bellmann. Die Führung der Aktiven auf Ortsebene übernahm, bei den Männern Günter Schröder und bei den Frauen Marlene Müller.

Aufgrund der Ernennung zum Zugführer legte Friedhelm Scherer in der Generalversammlung am 14.03. 1976 das Amt als Vorsitzender nieder. Als sein Nachfolger wurde Felix Woll gewählt der dieses Amt bis  03. März 1985 innehatte. Sein Nachfolger war Walter Krämer, der 1991 sein Amt aus gesundheitlichen Gründen zur Verfügung stellte.  Ernst Josef Feld  übernahm die Geschicke des Vereins bis zum 12.03.2000. Seit diesem Zeitpunkt  wird das Amt des 1. Vorsitzenden von Thomas Grohs ausgeführt.

Ein neues Kapitel des DRK-Ortsvereins begann am 1. Mai 1972. An diesem Tag wurde der von der Gemeinde gestellte Einsatzwagen, ein Ford Transit, feierlich in Dienst genommen. In seiner Rede anläßlich der Übergabe sagte Bürgermeister Albert Backes: „Hoffentlich wird es nicht erforderlich, diesen Wagen im Ernstfall einzusetzen. Sollte aber der Einsatz nötig werden, so möge er stets von Erfolg gekrönt sein. Wenn auch nur ein Menschenleben durch den Einsatz des Fahrzeuges  gerettet werden kann, so war dessen Anschaffung eine der sinnvollsten meiner Amtszeit.“ Der Transit lief bis 1980, dann wurde aus eigenen Mitteln ein neues Fahrzeug ein  Mercedes mit Aufbau der Firma Binz-Ambulance, angeschafft. 1993 wurde dieser  Wagen, wegen technischer Mängel  wieder durch ein neues Fahrzeug,  einen Mercedes 310 D mit Ausbau der Firma Wietmarscher Ambulance Fahrzeuge ersetzt. Zum 31.12.1996 mußte der Krankentransport in Hüttersdorf eingestellt werden, da durch die Bestimmungen des Rettungsdienstgesetzes die Anforderungen in personeller und organisatorischer Hinsicht durch den Ortsverein Hüttersdorf nicht mehr gewährleistet werden konnte. Das Fahrzeug wurde nach Baden Württemberg verkauft.

Der Einsatz der Helferinnen und Helfer im Krankentransportdienst erfolgte ehrenamtlich. Mit  großem persönlichem Engagement  und unter Aufopferung der Freizeit wurde das Fahrzeug rund um die Uhr besetzt. . Dafür sei  den Helferinnen und Helfern und ihren Angehörigen, die auch einen großen Teil der Last trugen, an dieser Stelle sehr herzlich gedankt.

Um den Anforderungen eines Ortsvereines des Deutschen Roten Kreuzes gerecht zu werden musste nun ohne den Krankenwagen ein neues Betätigungsfeld gesucht werden. Der Mitgliederstand im Bereich der aktiven wurde durch den Wegfall des Krankenwagens stark in Mitleidenschaft gezogen.

In etlichen Beratungen wurden die Weichen dahin gehend gestellt den  Katastrophenschutz als größere Aufgabe zu bewerten. Es wurde ein VW LT 35 als LKW Plane Spriegel beschafft und mit Material einer Einheit Technik und Sicherheit, Schwerpunkt Stromversorgung und Beleuchtung, ausgerüstet. Im Verlauf der folgenden Jahre wurde mehr und mehr Material angeschafft. Für die Stromversorgung ein Notstromaggregat, etliche Meter Verlängerungskabel und Verteiler, die alle den technischen Anforderungen entsprechen mussten. Sowie mehrere Strahler und ein Powermoon Beleuchtungsballon. Zumindest im Saarland waren wir wohl einer der ersten DRK Vereine die einen solchen im Besitz hatten.

Es wurde im Jahre 2003 ein halbautomatischer Defibrillator angeschafft um dem neuesten Stand der medizinischen Forschung Rechnung zutragen, und unseren Helfern die besten Vorraussetzungen zur Hilfeleistung zu schaffen.

Durch das gemeinsame Ausrücken mit der Feuerwehr Hüttersdorf mussten wir  die Flexibilität unserer Helfer gewährleisten. Die Garage im Feuerwehrgerätehaus wurde mit Spinden bestückt. Für die Helfer wurden weitere Funkmeldeempfänger beschafft. So konnten wir eine Ausrückzeit unter 10 Minuten erreichen.

Um das Material zu lagern wurden zwei Garagen in Hüttersdorf angemietet.  Aus finanziellen Mitteln des Landkreises wurde uns ein weiteres Stromaggregat zur Verfügung gestellt. Die Erfahrungen der verschiedenen Einsätze        (Bundeswettbewerb Saarbrücken, Hochwasser Ostdeutschland, Silobrand Schmelz etc)machten weitere Anschaffungen notwendig.

Im Jahre 2007 wurde ein PKW angeschafft. Das Fahrzeug wurde vom Rettungszweckverband Saar übernommen. Es diente vorher als Notarzteinsatzfahrzeug, und wird nun als Führungsfahrzeug genutzt.

Durch die steigende Attraktivität unserer Arbeit konnten wir einen rasanten Mitgliederanstieg erleben. Ende des Jahres 2011 verzeichnen wir fast 30 aktive Mitglieder.

Im Jahr 2014 wurde nach langer Einsatzzeit der VW Mannschaftsbus durch eine Neuanschaffung des Typs Mercedes-Benz Vito ersetzt.

Vorsitzende und Zugführer im Laufe der Zeit

Eine Aufstellung der Vorsitzenden und Zugführer ist auf der Unterseite Vorsitzende und Zugführer zu finden.